Luxus-Hotelfotografie in Budapest: Al Habtoor Hotel
Start mit einem Testshooting
Wir fotografierten das ehemalige Ritz-Carlton Hotel, das nach einem Eigentümerwechsel in das Al Habtoor Hotelumgewandelt wurde. Die Immobilie wurde im Rahmen eines Rebranding-Prozesses übernommen, mit dem Ziel, die visuelle Identität des Hotels zu erneuern und gleichzeitig den hochwertigen architektonischen Charakter zu bewahren.
Die Zusammenarbeit begann mit einem bezahlten Testshooting, bei dem wir uns auf ein Deluxe Zimmer konzentrierten, da der Kunde mit den bisherigen Fotos nicht zufrieden war. Ziel dieses Shootings war es, Vertrauen aufzubauen und zu zeigen, wie wir Hotelräume visuell interpretieren und in unserem eigenen Stil darstellen.
Nach der Lieferung von fünf finalen Bildern war der Kunde äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Auf dieser Basis einigten wir uns auf ein fünftägiges Hotel-Fotoshooting, das den Wellnessbereich, alle Zimmerkategorien, die Lobby, die Lounge sowie das Restaurant umfasste.
Drei Tage Hotelfotografie der Zimmer
In den ersten drei Tagen konzentrierten wir uns auf die Fotografie der Gästezimmer. Das Hotelteam war hervorragend auf das Shooting vorbereitet: In jedem Zimmer waren Blumen, Bücher und sorgfältig ausgewählte Requisiten platziert. Alle Zimmer wurden vor dem Fotografieren kontrolliert, mit perfekt arrangierter, faltenfreier Bettwäsche. In vielen Zimmern ist der Ausblick ein entscheidendes Verkaufsargument, etwa bei den Zimmern mit Blick auf die Basilika.
Aus diesem Grund erstellen wir in der Regel zwei Versionen desselben Motivs: eine Aufnahme mit geöffneten Vorhängen und eine mit geschlossenen Vorhängen. In Zimmern, in denen der Ausblick weniger relevant ist, konzentrieren wir uns vollständig auf das Interieur und fotografieren den Raum ohne Betonung der Außenansicht.
Gerade deshalb schätzen wir es sehr, wenn der Kunde während des Shootings vor Ort ist. So können Entscheidungen schnell gemeinsam getroffen werden und die finalen Bilder unterstützen optimal die Verkaufs- und Marketingziele des Hotels.
Wellness-Fotografie unter Zeitdruck
Nach der Zimmerfotografie widmeten wir uns dem Wellnessbereich, wobei wir uns an die Öffnungszeiten des Spas anpassen mussten. Alle Aufnahmen mussten bis 9:00 Uhr morgens abgeschlossen sein, was sehr frühe Startzeiten erforderte. Zum Glück konnten wir das weiche Morgenlicht nutzen, das den Räumen eine ruhige und natürliche Atmosphäre verlieh.
Im Wellnessbereich erstellen wir häufig unterschiedliche visuelle Varianten: In manchen Fällen fotografieren wir bewegtes Wasser, um Lebendigkeit und Dynamik zu erzeugen, in anderen konzentrieren wir uns auf ruhige, spiegelnde Wasseroberflächen, die für eine klare und entspannte Bildwirkung sorgen.
Je nach Raum und Einsatzzweck können Aufnahmen mit oder ohne Spiegelungen besser funktionieren – die finale Entscheidung richtet sich immer nach der Stimmung, die das Hotel vermitteln möchte.
Rücksicht auf die Hotelgäste
Die Lobby- und Restaurantbereiche sind aufgrund des Gästebetriebs stets eine besondere Herausforderung bei der Fotografie. Es ist uns sehr wichtig, die Hotelgäste nicht zu stören, weshalb wir diese Shootings gezielt zwischen Check-out- und Check-in-Zeiten planen, wenn die Bereiche von Natur aus ruhiger sind.
Auch bei diesem Projekt sind wir so vorgegangen, was es uns ermöglichte, klare und ruhige Aufnahmen von Lobby und Rezeption zu erstellen, ohne das Gästeerlebnis zu beeinträchtigen.
Detailaufnahmen und Außenfotografie für das Hotelmarketing
Unsere Kunden freuen sich immer besonders, wenn wir zusätzlich Zeit für Detailaufnahmen haben. Da wir als Zweierteam arbeiten, können wir die Hauptmotive effizient umsetzen und gleichzeitig zusätzliche Bilder erstellen.
Diese Detailaufnahmen eignen sich ideal für Social Media Inhalte, zudem realisieren wir auch aufwendigere Detailbilder, die besondere Elemente hervorheben – etwa den Ausblick aus dem Zimmer. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Mehrwert für die visuelle Bildbibliothek des Hotels.
Abschließend fotografierten wir das Exterieur des Hotels, einschließlich des neuen Logos an der Fassade, sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht, um die Präsenz des Gebäudes unter unterschiedlichen Lichtbedingungen zu zeigen.
Morgendliche Wege zum Hotel
Die Shootingtage waren lang, doch glücklicherweise wohne ich nur 200 Meter vom Hotel in Budapest entfernt. Daher haben wir keine Reisekosten berechnet – wir gingen an jedem Shootingtag in etwa fünf Minuten zu Fuß zum Hotel.